Veranstaltungen


Bitte beachten Sie: Zum Zwecke der Dokumentation und der Öffentlichkeitsarbeit werden von unseren Veranstaltungen Bild- sowie gelegentlich Film- und Tonaufnahmen angefertigt.

Freitag, 30. Oktober 2026, 18.30 Uhr: Der Theaterdramaturg, -regisseur und Autor Hermann Beil, geboren 1941 in Wien, viele Jahre rechte Hand von Claus Peymann, später mit ihm an der „Burg“ gemeinsam Direktor, der zahlreiche Werke Thomas Bernhards inszenierte, liest aus dessen berühmter Erzählung „Wittgensteins Neffe“, die 1982 bei Suhrkamp erschienen ist und von Paul Wittgenstein handelt, Neffe des berühmten Philosophen Ludwig Wittgenstein. Thomas Bernhard war mit Paul persönlich befreundet, worauf der Untertitel des Werkes hinweist.

Hermann Beil, in Kürze nicht bei den Salzburger Festspielen, sondern in Bautzen. Foto: Reinhard Werner

Außerdem ist Hermann Beil, der mit seinem autobiographischen Buch „Theaternarren leben länger“ (2000) Einblicke in sein Schaffen gewährte, ein Zeuge ersten Ranges für die Kraftphase des Theaters der Nachkriegszeit und – unabhängig davon, dass er seine Wohnstatt in Berlin genommen hat – in vielerlei Hinsicht Gütebeispiel seiner österreichischen Herkunft (nicht nur wegen seiner Kochkünste). Der österreichische Rundfunk hat ihm jüngst zum 85. Geburtstag ein aussagekräftiges Hörbild gewidmet. Einlass: 18 Uhr, Eintritt: 5 Euro. Bitte reservieren Sie Plätze, damit wir planen können – vielen Dank!

Vorschau:

Donnerstag, 29. April 2027, 18.30 Uhr: Der Romancier Martin Mosebach, ausgezeichnet u.a. mit dem Büchner- und dem Kleistpreis sowie der Goetheplakette seiner Geburtsstadt Frankfurt/Main, liest im Antiquariat zum Dom.

Freitag, 28. Mai 2027, 18.30 Uhr: Der Lyriker Uwe Kolbe, geboren 1957 in Berlin, Stipendiat der Villa Massimo (Rom) 1992, geehrt u.a. mit Hölderlin-, Heinrich-Mann- und Reiner-Kunze-Preis, stellt seinen neuen Band „Das Alter der Elbe“ vor, erschienen bei S. Fischer und euphorisch besprochen von der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.